2009
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Die Sieger im Berufswettbewerb 2009 der Deutschen Landjugend beim Landesentscheid in Nordrhein-Westfalen am 21. April im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen im Kreis Soest stehen fest: Bei den Auszubildenden im Beruf Landwirt gewann Stefan Fliegen aus Tönisvorst (Lehrbetrieb: Frhr. von Geyr’sche Gutsverwaltung, Vettweiss-Müddersheim) vor Johannes Meyer aus Marklohe (Lehrbetrieb: Hermann Peukmann, Werl-Büderich) und Maximilian Lintel-Höping aus Senden (Lehrbetrieb: Ludwig Wermer, Ahaus-Altstätte). Diese drei vertreten die Landesfarben von NRW beim Bundesentscheid, der vom 25. bis zum 30. Mai in Nienburg in Niedersachsen stattfinden wird. Bei den landwirtschaftlichen Fachschülern kam das Team Christoph Jeken aus Bornheim-Widdig und Hendrik Neuhaus aus Mönchengladbach auf Platz 1 und hat sich damit die Fahrkarte nach Nienburg gesichert. Den zweiten Platz belegte das Team Norbert Dünninghaus aus Oelde und Simon Horstrup aus Werne. Den dritten Platz sicherten sich Simon Hütt aus Lindlar und Marcus Höner aus Halver. In der Sparte Forstwirtschaft siegte Hendrik Büning aus Kirchhellen (Lehrbetrieb: Haus Vogelsang in Datteln) vor Jonas Rabe aus Witten (Lehrbetrieb: Stadt Dortmund) und Benjamin Wolters aus Essen (Lehrbetrieb: Regionalverband Ruhr, Essen). Hier nehmen die beiden Erstplatzierten am Bundesentscheid teil. "Grüne Berufe – Wir fürs Land!" lautet in diesem Jahr das Thema des Berufswettbewerbs. „Das Motto signalisiert die Bereitschaft der nachwachsenden Generation, sich mit Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein den Herausforderungen der Zukunft für die ländlichen Räume in Deutschland zu stellen“, sagte Landwirtschaftskammer-Präsident Johannes Frizen bei der Siegerehrung. Die Landwirtschaft benötige weiterhin – trotz des fortschreitenden Strukturwandels – qualifizierten und fähigen Nachwuchs, um sich den Herausforderungen der Zukunft erfolgreich stellen zu können. Frizen: „Ich bin davon überzeugt, dass wir jungen Menschen in der Agrarwirtschaft vielseitige und interessante berufliche Perspektiven eröffnen können.“ Der Wettbewerb wurde in den Sparten Land- und Forstwirtschaft ausgetragen. In der Sparte Landwirtschaft traten die Auszubildenden und die Fachschüler in zwei getrennten Leistungsgruppen an. In der Leistungsklasse eins Landwirtschaft kämpften 23 Auszubildende und in der Leistungsklasse zwei 12 Fachschüler in 6 Zweier-Teams um die ersten Plätze. Bei den Forstwirten beteiligten sich 7 Auszubildende. An den Vorentscheiden nahmen insgesamt etwa 580 Jugendliche teil. Bei dem Wettbewerb müssen die Jugendlichen unter prüfungsähnlichen Bedingungen ihr Wissen und Können unter Beweis stellen, wobei die Kandidaten neben der Beantwortung von Fragen zur Allgemeinbildung und Berufstheorie einen Vortrag halten und praktische Fertigkeiten beweisen mussten. So sollten die jungen Landwirte z.B. einen zweiachsigen Hänger anhängen und damit einen Parcours durchfahren oder in einem Getreidebestand das Entwicklungsstadium feststellen sowie die Verunkrautung und den Krankheits- und Schädlingsbefall erkennen. Die Forstwirte mussten unter anderem eine Motorsägenkette wechseln sowie Schadbilder, Holzarten, Bäume und geschützte Pflanzen bestimmen. Der Wettbewerb läuft über drei Stufen, die Regional- und Landesentscheide sowie den Bundesentscheid. Träger des Berufswettbewerbes sind der Deutsche Bauernverband, der Bund der Deutschen Landjugend, der Deutsche Landfrauenverband und die Schorlemer Stiftung. Durchgeführt und organisiert wird der Wettbewerb auf Regional- und Landesebene in NRW von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und dem Landjugendverband. Pressemeldung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen vom 21.04.2009 LINK |